Was zieht die Kunden in einen Pop-Up-Store?
Exklusivität und regionaler Bezug sind Trumpf
Insbesondere Digitalunternehmen setzen zunehmend auf temporäre Shops, um ihre Kunden auch offline zu erreichen. Aber was versprechen sich die Verbraucher von dem Besuch eines Pop-Up-Stores und welche Verbesserungsvorschläge haben sie?
Online-Brands setzen auf Offline-Locations

Gerade Online-Marken profitieren davon, ihr digitales Geschäft mit Offline Shops zu ergänzen. So können sie ihren Kunden ein neues, persönlicheres Einkaufserlebnis bieten. Zudem eignen sich Pop-Up-Stores auch gut, um Standorte für mögliche stationäre Ladengeschäfte zu testen. Soweit die Betreiber-Seite. Was aber zieht die Verbraucher in einen Pop-Up-Store?
Gründe für den Besuch eines Pop-Up-Shops
Eine nicht ganz neue, aber sehr aufschlussreiche Untersuchung aus Großbritannien zeigt die Gründe auf, warum Verbraucher einen Pop-Up-Store besuchen. Laut der Cebr-Studie aus dem Jahr 2014 schätzen Kunden an Pop-Up-Shops am meisten: einzigartige Produkte (71 Prozent), lokale Unternehmen (69 Prozent), die gute Lage des Shops (67 Prozent), die Unabhängigkeit des Shops (66 Prozent), das persönlichere Einkaufserlebnis (61 Prozent), bessere ethische Standards (57 Prozent) sowie bessere Qualität als bei einer großen Handelskette (47 Prozent).
Information und Kundenservice sind Schlüsselmerkmale
Noch mehr Verbraucher würden einen Pop-Up-Store besuchen, wenn sie über den Standort informiert wären, sagten 65 Prozent der Studienteilnehmer. Für Pop-Up-Betreiber bedeutet das, eine gute Informationskampagne vor und während der Laufzeit des Shops muss oberste Priorität haben. 58 Prozent der befragten Kunden erklärten zudem, sie würden öfter einen temporären Shop besuchen, wenn die angebotenen Waren günstiger wären oder der Shop eine klare Strategie für Umtausch und Reklamation hätte. Die Preisstruktur und der Kundenservice sind also weitere wichtige Schlüsselmerkmal in der Pop-Up-Strategie. Zur Verbesserung des Einkaufserlebnisses tragen auch erweiterte Zahlungsmöglichkeiten bei: 44 Prozent der Befragten wünschten sich die Option, im Pop-Up-Shop mit EC und Kreditkarte zahlen zu können, 35 Prozent würden gerne kontaktlos bezahlen.